Das Tattoo, die Schmerzen und Preise

By Django on Montag, August 6th, 2007

Schmerzen:

Ganz schmerzfrei ist ein Tattoo nicht zu bekommen. Der Begriff „Schmerz“ wird allerdings von jedem Menschen verschieden definiert und wahrgenommen. Manche Kunden sagen es fühlt sich an wie „Beine epilieren“, andere wieder, es würde kratzen. Es gibt nun einmal empfindliche Körperstellen und weniger empfindliche. Ein Tattoo im Steißbereich ist unangenehmer als eines am Oberarm. Aber keine Angst, bis heute hat noch kein Kunde gesagt, er würde sich nie mehr ein Tattoo von mir stechen lassen.

Preise:

Ein Tattoo ist eine künstlerische – individuelle Arbeit und hat seinen Preis. Wer Qualität möchte, muss auch bereit sein, entsprechend dafür zu bezahlen. Das Kunstwerk sollte ja in der Regel ein Leben lang Gefallen finden. Unsere Preise gelten im allgemeinen als sehr fair.

Comments

By Petra Rudel on Februar 10th, 2011 at 20:05

Hallo !
Ich interessiere mich für ein bzw. zwei Tattoo(s) aus Eurem Haus. Es soll ein „Independent“ Schriftzug werden für den rechten Unterarm. Bin im März in Köln und würde dann gerne einen Beratungstermin abstimmen. Der Schriftzug soll recht schlicht aber cool und brutal, in altdeutscher Schrift (oder ähnlich: Philipp Plein Schrift – gothic?) aussehen (würde ein Muster mitbringen). Ich möchte nicht viel mit Schnörkel oder Schnickscknack. Vllt. kann man einige coole Freiheitssymbole drumrum einarbeiten. Das überlasse ich mal dem kreativen know how des Künstlers. Desweiteren habe ich bereits ein kleines Kreuz im Nacken/Rückenbereich, das durch einen Schriftzug Crazy Outlaw ergänzt werden soll. Wie ist die Vorgehensweise. Wie lange dauert es, bis ein Entwurf erstellt ist und wann geschieht dann die Umsetzung? Bin immer nur besuchsweise in Köln, da ich in Süddeutschland lebe. Erbitte mal eine kurze Ablaufbeschreibung und wie funktioniert die Erstellung einer Schablone. Dafür muß ich bestimmt vor Ort sein, oder kann sowas schon vorab via Email besprochen werden??? Liebe Grüße Petra Rudel Hätte das Tattoo aber gerne von Jango Bruce selbst gestochen, da er mir empfohlen wurde 🙂

 
Tattoo Kunst

Die US-amerikanische Künstlerin Shelley Jackson arbeitet derzeit an einem Kunstprojekt namens "The skin project". Sie hat eine Kurzgeschichte von 2095 Wörtern verfasst, welche nicht gedruckt wird, sondern Freiwillige lassen sich jeweils ein Wort der Geschichte tätowieren.

Etymologie

Sowohl das deutsche Wort 'tätowieren' als auch das englische 'Tattoo' haben ihren Ursprung im Tahiti-Wort tatau. Dieses Wort hat sich vermutlich lautmalerisch aus dem Geräusch entwickelt, das beim Schlagen auf den in Polynesien traditionell benutzten Tätowierkamm entsteht. In der englischen Militärsprache gab es ein gleichlautendes Wort schon seit der Mitte des 17. Jahrhunderts, es bezeichnet bis heute den Zapfenstreich.

Technik

Der Vorgang der Tätowierung besteht grundsätzlich in einer Punktierung der Haut, wobei gleichzeitig mit dem Durchstechen ein Farbmittel in die Haut eingebracht wird. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Stich weder zu oberflächlich noch zu tief angebracht wird. Im ersten Fall würde das eingelagerte Farbmittel lediglich in die Zelllagen der Epidermis eingebracht werden.